Prof. Dr. Dr. Claude
OZANKOM und Dr. Norbert BISCHOFBERGER
04.12.1997 bis 13.12.1997
Gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. Claude Ozankom habe
ich im Auftrag von spes viva e.V. vom 04. bis
13.12.1997 die Demokratische Republik Kongo bereist
und unsere Projektpartner in der Diözese
Idiofa besucht.
Die Menschen in der Heimat von Claude und seine
Familie haben uns warmherzig empfangen und bei
sich aufgenommen. Nach einem kurzen Aufenthalt
in der Hauptstadt Kinshasa setzten wir die Reise
unter erschwerten Bedingungen per Flugzeug und
Geländewagen fort über Kikwit nach Idiofa
und Laba-Lakas.
Von Bedeutung war bei unserem Besuch eine engagierte
Diskussion mit der Bevölkerung in Laba-Lakas
und den Menschen, die den Bau unter Leitung des
diözesanen Baubeauftragten ehrenamtlich erstellen.
Sie haben auf die dringend notwendige Verbesserung
der medizinischen Versorgung in der Region aufmerksam
gemacht. Sie erläuterten auch die Gründe
für die Verzögerung des Baus in Folge
der machtpolitischen Umwälzungen im Sommer
97 und die nach wie vor bestehenden Schwierigkeiten
im Zusammenhang mit den schlecht ausgebauten Transportwegen
zwischen Kinshasa und Laba-Lakas.
Wichtig waren weiter ein Besuch bei den Schwestern
der Congrégation des Soeurs de la Sainte-Famille
de Bordeaux in Laba-Lakas (sie betreuen derzeit
das auszubauende Ambulatorium und die Entbindungsstation),
eine Unterredung mit Abbé Belarmin
Anki, dem Pfarrer von Laba-Lakas und zwei
Gespräche mit Mgr. Louis Mbwol Mpasi,
dem neuen Bischof der Diözese Idiofa. Mgr.
Mbwol Mpasi hat einen Projektvertrag
zwischen spes viva e.V. und der
Diözese Idiofa unterzeichnet, in dem alle
Detailfragen zur Abwicklung des Projektes "OP-Raum
mit Krankenstation in Laba-Lakas" geregelt
sind.
Wir haben uns vor Ort davon überzeugt, daß
der Bau und die Inbetriebnahme der Krankenstation
in Laba-Lakas bis Ende 1998 möglich sind.
Vorstand und Mitgliederversammlung von spes
viva e.V. haben am 13.12.1997 in München
auf unsere Empfehlung hin dem Projekt zugestimmt.
München, 17.12.1997
Dr. Norbert Bischofberger
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