9. Transportsystem -
Neue Wege erschließen
In der gesamten Diözese gibt es keine
asphaltierten Straßen. Während der Regenzeit
sind viele Straßen unpassierbar. In den großen
Städten sind öffentliche Verkehrsmittel Mangelware, sie beschränken
sich auf Busse und Taxen. Lastwagen, die von Privatbesitzern
betrieben werden, übernehmen häufig die Funktion öffentlicher
und allgemein zugänglicher Transportmittel.
In
Anbetracht der von der Diözese vorgesehenen Projekte im Bereich
der Landwirtschaft, des Gebäudebaus, der Viehzucht, der Nahrungsmittelverarbeitung
und im Hinblick auf die schlechten Straßenbedingungen,
sind drei LKWs (neu oder gebraucht) für den Transport
von großer Notwendigkeit. Ohne sie wären viele Projekte schon von vornherein
zum Scheitern verurteilt.
Bei landwirtschaftlichen Produkten ist das Hauptproblem
die Konservierung, der Transport und
die Vermarktung. Es ist schwierig, z.B. Fleisch, als leicht
und schnell verderbliche Ware bis nach Kinshasa, das wichtigste Handelszentrum
des Landes, 700 km von Idiofa entfernt, zu transportieren. Ohne Absatzmöglichkeit
haben die Züchter natürlich auch keine Grundlage, ihre Familien zu ernähren.
Die Diözese steht vor genau
dem gleichen Problem. Auch sie schafft es mangels entsprechender Transportmittel kaum,
die verderblichen Waren rechtzeitig auf den Markt in Kinshasa zu bringen.
So verfaulen dringend gebrauchte Lebensmittel auf dem Weg zu den Käufern und
die Diözese verliert Geld.
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