7. Pastorale Projekte -
Zentrum diözesaner Arbeit
Das Diözesane Zentrum wird der Mittel-
und Ausgangspunkt von diözesaner und pastoraler Arbeit in Idiofa werden.
Mit dieser Eigenschaft muss es einer Vielzahl von Aufgaben gerecht werden. Die erfolgreiche
Arbeit der Diözese hängt in hohem Maße vom Gelingen der verschiedenen,
nachfolgend beschriebenen, (Bau-)Projekte ab, die gemeinsam das Diözesane Zentrum
bilden.
Die Ausbildung von zukünftigen Priestern ist eine
der Hauptaufgaben der Diözese Idiofa. Ob die Priesteramtskandidaten
in der Zukunft eine gute Arbeit leisten können, hängt von der Qualität
der Ausbildung ab. Um den Erfordernissen gerecht zu werden, steht die Diözese
vor einer großen Aufgabe, denn das Ausbildungssystem ist
veraltet und die Zahl der Seminaristen steigt stetig.
Die
Diözese Idiofa hat 45 Priesteramtskandidaten, die zum
Studium in die Diözesen Kikwit und Kenge geschickt
werden müssen, da Idiofa über keine eigene theologisch
- philosophische Fakultät verfügt. Eine eigene Fakultät in der
Diözese wäre also sehr sinnvoll und von großem Nutzen. Viele gut ausgebildete
Diözesanpriester könnten an dieser Fakultät tätig sein und ihr
Wissen und ihre Erfahrungen besser weitergeben.
Zudem stünde eine eigene theologisch – philosophische
Fakultät Laientheologen, Katechisten etc. als Ausbildung oder allgemeine Bildungsmöglichkeit
zur Verfügung.
Die Größe der Diözese
und die Zahl ihrer Pfarreien, Außenstationen, Basisgemeinden
und pastoralen Zentren, bietet ein weites Arbeitsfeld, das nicht nur die Priester
herausfordert, sondern auch alle anderen in der Pastoral Tätigen (Katechisten,
pfarrliche Gruppenleiter...).
Katechisten spielen eine große Rolle in der Pastoral
der Region, da es für die Priester schwierig ist, aufgrund der Distanz
und den fehlenden Transportmitteln, regelmäßig die verschiedenen
Pfarrgemeinden und kleineren christlichen Gemeinschaften zu besuchen. Umso wichtiger
sind in dieser Situation die Katechisten, jene ausgebildeten Laien,
die die christlichen Gemeinschaften in Abwesenheit der Priester leiten und
das Gemeinschaftsleben gestalten.
Um
eine verbesserte Mobilität der Seelsorger zu gewährleisten,
werden Motorräder benötigt, oder, für größere
Entfernungen, geländegängige Fahrzeuge, die es
ihnen erlauben, die Christen und Christinnen ihres Pfarrbereiches zu besuchen und
begleiten.
Ohne diese den Straßenverhältnissen angepassten Fahrzeuge kommt es oft
vor, dass Seelsorger mit ihren Autos aufgrund von Treibsand, Wasserlöchern
oder Erdrutschen tagelang festhängen. Ziel ist es, den Seelsorgern in
dieser Situation zu helfen.
Viele Kirchen in der Diözese
von Idiofa wurden schon vor Jahren nur provisorisch errichtet.
Aufgrund der wachsenden Bevölkerungszahlen sind diese Kirchen nun zu klein. Es
haben nicht mehr alle Platz, die zum Gottesdienst kommen.
Die Renovierung dieser Kirchen, liegt der Diözesanleitung
sehr am Herzen, da sie allen Christen und Christinnen das Mitfeiern der Eucharistie
und anderen Gottesdiensten unter guten Bedingungen ermöglichen will. Außerdem
ist an den meisten Kirchen eine Renovierung aufgrund Zerstörungen
durch Unwetter oder natürlichen Verfalls längst fällig.
Aber nicht nur die bauliche Substanz der Kirchen
ist marode, sondern auch deren Ausstattung: vielen Pfarreien fehlt
es noch an der liturgischen Basisausstattung, wie z. B. liturgische Gewänder,
Kelche, etc.
Auch die Wohnungssituation des
Klerus in der Diözese Idiofa ist einfach trostlos. In manchen Pfarreien
sind die Pfarrhäuser in einem so schlechten Zustand,
dass die Priester nicht in ihnen wohnen können. Diese veralteten
Gebäude bedürfen dringend einer Generalrenovierung. |