7.1. Diözesanes Zentrum
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7.1.1. Bau einer Bischofskirche
7.1.2. Ordinariat
7.1.3. Knabenseminar Laba – Verlagerung und Neubau
7.1.4. Pastorales Zentrum
7.1.5. Bau einer Kapelle
7.1.6. Theologisch – philosophische Fakultät
7.1.1. Bau einer Bischofskirche (Dompfarrei)
Notwendigkeit des Projektes:
Die Diözese Idiofa besitzt bis jetzt eine, nur provisorisch
errichtete "Kathedrale". Sie ähnelt einem "Flugzeughangar"
und es mangelt an den verschiedensten Strukturen, um aus ihre eine wirkliche
Dompfarrei zu machen, in der der Bischof die großen liturgischen Feste
feiern kann.
7.1.2. Ordinariat
Notwendigkeit des Projektes:
Das
Ordinariat bedarf dringend einer Renovierung und dem Neubau
einer Wohnung für den Bischof. Beim Ordinariat handelt es sich um einen
häufig besuchten Ort, vor allem die Diözesanpriester, Priester aus anderen
Regionen und sonstige Besucher kommen oft vorbei.
Der gegenwärtige Zustand des Ordinariats erlaubt es
jedoch nicht, allen Besucher Unterkunft und Verpflegung zu gewähren. Es gibt
nämlich nicht genügend Zimmer, und auch die Kapazität
der Küche lässt zu wünschen übrig und entspricht nicht
den Anforderungen.
7.1.3. Knabenseminar Laba: Verlagerung und Neubau
Die Ausbildung von zukünftigen Priestern ist eine
der Hauptaufgaben der Diözese Idiofa. Ob die Seminaristen in der Zukunft eine
gute Arbeit leisten können, hängt von der Qualität
der Ausbildung ab. Um den Erfordernissen gerecht zu werden, steht die Diözese
vor einer großen Aufgabe, denn das Ausbildungssystem ist
veraltet und die Zahl der Seminaristen steigt stetig.
Das „kleine Seminar“ von Laba befindet sich in einem
baufälligen, noch aus der Kolonialzeit stammendem Gebäude. Die sanitären
Anlagen sind in einem erbärmlichen Zustand, die hygienischen
Bedingungen inakzeptabel und eine Gefahr für die Gesundheit der Schüler.
Weiterhin fehlt es an geeigneten Studien -, Schlaf - und Aufenthaltsräumen.
Momentan schlafen die Schüler alle in einem einzigen Raum, der sich in einem
äußerst schlechten Zustand befindet. Zudem sind Küche,
Wäscherei, Bibliothek, Hausmeisterei/Werkstatt, Kapelle, Wasserversorgung und
Stromanlage in einem maroden Zustand bzw. nicht mehr existent.
Notwendigkeit des Projektes:
Eine Verlagerung des Knabenseminars von Laba an einen zentraler
gelegenen und somit besser erreichbaren Ort sowie der damit verbundene Neubau
des ganzen Gebäudes ist unbedingt notwendig, damit die Diözese ihren
Seminaristen eine gute Ausbildung anbieten kann. Dieses Projektes berücksichtigt
außerdem die Sorgen der Diözese um:
- eine gute und gesunde Umgebung für die Seminaristen.
Denn in diesem Haus sollen Priester ausgebildet werden, die in der Zukunft Verantwortung
in der Diözese übernehmen können.
- Das Vermeiden vieler Krankheiten, die durch den schlechten
Zustand der sanitären Anlagen hervorgerufen werden können.
- Ausreichend wissenschaftliche, geistliche und hygienische
Verantwortungsträger für die Zukunft der Diözese.
Kosten des Projektes:
Die Diözese verfügt leider nicht über die notwendigen
finanziellen Mittel, um dieses Projekt verwirklichen zu können. Folgende
Anlagen müssen zur Erreichung des Ziels gebaut werden:
- Bibliothek
- Hausmeisterei / Werkstatt
- Kapelle
- Küche, Vorratsräume
- Sanitäre Anlagen
- Sportanlagen (für Tischtennis, Volleyball…)
- Wäscherei
- Schlafzimmer für die Schüler
- Studienzimmer/Aufenthaltsräume
- Stromanlage
- Wasserversorgung
Die Bau- und Einrichtungskosten hierfür werden auf rund €
900.000 beziffert.
7.1.4. Pastorales Zentrum
Notwendigkeit des Projektes:
Ein
pastorales Zentrum ist für die Administration und für
die Organisation der verschiedensten pastoralen Aktivitäten in der Diözese
von großer Wichtigkeit und großem Nutzen.
Ein solches Zentrum bietet unter anderem folgende Möglichkeiten: ein, zwei Seminarräume
für Diözesantreffen, einige Übernachtungsmöglichkeiten, Büroräume
für die verschiedenen pastoralen und administrativen Bereiche (z. B. Schulen
in kirchlicher Trägerschaft, Jugendpastoral...)
7.1.5. Bau einer Kapelle
Notwendigkeit des Projektes:
Der Bischofssitz von Idiofa, wo sich auch das Ordinariat
befindet, ist ein häufig besuchter Ort. Vor allem Diözesanpriester
aus den entfernteren Pfarreien der Diözese kommen aus den verschiedensten Gründen
hierher.
Aus diesen häufigen Besuchen ergibt sich die Wichtigkeit
einer Kapelle, als ein Ort des Gebetes, der Eucharistiefeier und der Sammlung und
Andacht. Die veranschlagte Summe beläuft sich auf 26.000€.
7.1.6. Theologisch – philosophische Fakultät
Notwendigkeit des Projektes:
Die Diözese Idiofa hat 45 Priesteramtskandidaten, die zum
Studium in die Diözesen Kikwit und Kenge geschickt werden müssen,
da Idiofa über keine theologisch-philosophische Fakultät verfügt.
Dies ist eine große finanzielle Belastung für die Diözese
von Idiofa, denn sie muß für die Reise- und Aufenthaltskosten sowie für
die Studienkosten aufkommen. Außerdem gibt es für die Diözese keine
Möglichkeit, die Priesteramtskandidaten zu begleiten, was gerade in dieser
Situation notwendig und wünschenswert wäre.
Eine eigene Fakultät in der Diözese wäre also sehr
sinnvoll und von großem Nutzen. Viele gut ausgebildete Diözesanpriester
könnten an dieser Fakultät unterrichten und ihr Wissen und ihre Erfahrungen
besser weitergeben. Den Priesteramtskandidaten brächte das Studium in ihrer gewohnten
Umgebung auch viele Vorteile. Zum Beispiel könnten sie von hier aus die Diözese
besser kennenlernen, was für den zukünftigen Pastoraleinsatz von großer
Bedeutung wäre.
Zudem stünde eine eigene theologisch – philosophische
Fakultät Laientheologen, Katechisten etc. als allgemeine Bildungsmöglichkeit
zur Verfügung.
Eine Theologisch - philosophische Fakultät ist in der Diözese wünschenswert,
da sie folgende Möglichkeiten bietet:
- Die Priesteramtskandidaten können ihre Ausbildung in ihrer
gewohnten Umgebung absolvieren, was für ihre Pastoraleinsätze in
der Diözese von großem Vorteil ist.
- Die Diözese kann Geld sparen, weil keine zusätzlichen
finanziellen Belastungen durch Reise- und Aufenthaltskosten anfallen.
- Eine bessere Begleitung ihrer Priesteramtskandidaten,
die in der Diözese bleiben und durch Praktika oder Pastoralaktivitäten
die diözesane Situation besser kennenlernen können.
- Die Beschäftigung der vielen gut ausgebildeten einheimischen
Priester als Professoren.
Kosten des Projektes:
Die Kosten für den Bau einer Theologisch - philosophischen
Fakultät belaufen sich auf rund 1,5 Mio. Euro.
Für den Unterhalt müssen monatlich € 3000
aufgebracht werden. |