6. Kommunikation und Medien -
Kontakthalten und Förderung von Austausch
Heute spielen die "Kommunikationsmittel" (Zeitungen,
Bücher, Radio, Fernsehen...) eine große Rolle in
der Pastoralarbeit. Die Diözese Idiofa verfügt jedoch
nicht über die nötigen Strukturen in diesem Bereich.
Für ihre Anzeigen, Buchpublikationen
und diverse andere pastorale Aktivitäten, die
sich des gedruckten Wortes bedienen, muss die Diözese
oft auf Infrastrukturen zurückgreifen,
die außerhalb der Region liegen.
Dies ist nicht nur kosten-, sondern
auch zeitintensiv, vor allem bei
Projekten die schnell zu realisieren sind. Eine diözesane
Druckerei ist ein geeignetes Mittel, dass es der Diözese
erlaubt, ihre Schriften zu drucken und zu publizieren.
Auf
einer Fläche von 40.000 qkm liegen
die Pfarreien und Außenstationen mehrere Kilometer auseinander.
Die Kommunikation zwischen ihnen wird noch dadurch erschwert,
dass es kein flächendeckendes Telefonnetz gibt. Auch gibt es keine Möglichkeit, emails zu versenden.
So sind die einzelnen Pfarreien und Außenstationen,
um miteinander in Kontakt treten zu können und um eine
interne Kommunikation zu gewährleisten, auf Sprechfunkgeräte
angewiesen.
Vor geraumer Zeit hat die italienische Bischofskonferenz
den Bau einer Rundfunk- und Fernsehstation
finanziert. Ein weiterer Ausbau dieser
Station ist notwendig geworden, um die Inhalte der
Sendungen auszubauen.
Die Diözese Idiofa benötigt zudem eine Satellitenanlage , um mit Kinshasa, anderen Diözesen und mit den europäischen Partnern in Kontakt per Telephon und E-Mail treten zu können und um Menschen in der ganze Diözese zu erreichen.
Das nationale Telephonsystem erlaubt es nicht, den Bedürfnissen nachzukommen. Ein Telefonnetz existiert nicht. Eine Satellitenanlage stellt also die einzige Möglichkeit dar, mit dem Ausland, den Partnern und Verantwortlichen in Europa und anderswo in ständigem Kontakt zu bleiben.
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