4. Handwerk -
Technischer Fortschritt ist die Grundlage des Wohlstandes
Die Region Idiofa verfügt über keine einzige Bäckerei,
mit der die regionalen Bedürfnisse (Brot) befriedigt werden könnten, da
diese Produkte aus Kinshasa angeliefert werden und die dafür
geforderten Preise für die Menschen in Idiofa viel zu hoch sind.
Das Bäckereiprojekt ist sinnvoll, weil zum einen das
wertvolle und geschätzte Nahrungsmittel „Brot“
zu bezahlbaren Preisen produziert werden kann und zum anderen, weil mit ihm
Arbeit für Witwen, alleinerziehende junge Mütter und
Mädchen geschaffen wird. Die Produktion und der Verkauf der Brote durch
die oben genannten Zielgruppen kann nicht nur zur Eigenfinanzierung
der Diözese beitragen, sondern ist eine gezielte Maßnahme um einer
besonders hilfsbedürftigen Gruppe von Menschen zu helfen.
Ein
weiteres Projekt ist der Bau eines funktionsfähigen Schlachthauses,
um damit eine Verarbeitung der Rinderherden der Diözese Idiofa zu ermöglichen.
Hierdurch kann die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln
bedeutsam verbessert werden.
Zudem wird ein Schlachthaus eine hygienische Verarbeitung der
Fleischprodukte ermöglichen, wodurch folglich Krankheiten vermieden werden
können, die bisher aufgrund der fehlenden Hygiene zwangsläufig entstanden
waren.
Außerdem wird der Bau eines Schlachthauses neben der Produktion von Nahrungsmitteln
zusätzlich sowohl Arbeits- als auch Berufsausbildungsplätze
schaffen, was auf Seiten der Bevölkerung zu einer Steigerung der Einkünfte
und dementsprechend - nach und nach - zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität
führen wird.
Der
katastrophale Zustand der Straßen und Verkehrswege
macht eine ständige Wartung und Reparatur der Fahrzeuge unumgänglich.
Die Diözese ist daher auf eine Mechanikerwerkstatt
angewiesen, um die wenigen Verkehrsmittel, die sie besitzt, reparieren und warten
zu können. Die notwendige Reparatur der Fahrzeuge kann Jugendlichen
gleichzeitig die Möglichkeit eröffnen, den Mechanikerberuf zu erlernen.
Die bislang von der Diözese betriebene Schreinerwerkstatt
ist gänzlich veraltet und unzulänglich. Sie wird den bestehenden Anforderungen
nicht mehr gerecht. Die sogenannte Schreinerei befindet sich in
einem garagenähnlichen Raum mit einem Nebenraum.
Mit den vorhandenen Mitteln, einer veralteten Maschine und ebenso
unbrauchbaren Werkzeugen ist es äußerst schwierig, Holz zu verarbeiten.
Mit diesen Schwierigkeiten kann der in der Bevölkerung und Diözese vorhandene
Bedarf nach Holzverarbeitung nicht mehr gedeckt werden.
Es muss auch wieder mehr Holz verarbeitet werden können,
um den Berieb verschiedener Einrichtungen (Schulen, Krankenstationen, Pfarrhäuser...)
zu verbessern. Die Diözese braucht also dringend eine neue Schreinerwerkstatt,
die es ihr erlaubt, die notwendigen Arbeiten selber kostengünstig durchzuführen.
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